Schriftzug: Universitätsgesellschaftlicher Dienstag

Universitäts­gesell­schaft­licher Dienstag

Sommersemester 2021

Im Juni finden wieder vier Universitätsgesellschaftliche Dienstage zu ganz unterschiedlichen, spannenden Themen statt. Die Vorträge mit anschließender Diskussion beginnen um 19 Uhr. Die rund einstündige Veranstaltung findet online statt. Mitglieder der Universitätsgesellschaft erhalten den Zugangscode zu den Veranstaltungen automatisch per E-Mail zugesandt. Externe Zuhörer*innen werden gebeten, sich per E-Mail an gfug-lg.de anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Universitätsgesellschaft Lüneburg.

Vorträge im Videostream

Ablauf: Vortrag mit anschließender Diskussion – Dauer: 1 Stunde

Flyer der Universitätsgesellschaft (SS 2021) Universitätsgesellschaftlicher Dienstag(157 KB)

Themen-Vorschau

Di., 08.06.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Mathematik ist mehr als Rechnen – Grundschulkindern vielfältige Perspektiven eröffnen

Prof. Dr. Silke Ruwisch und Cathleen Heil

Im Mathematikunterricht suchen Lernende von Anfang an in Phänomenen des Alltags Strukturen und beschreiben sie. Kinder entwickeln so Wissen und Denken aktiv-entdeckend und im Austausch. Der Vortrag thematisiert aktuell zu erwartende Veränderungen im mathematischen Lernen und bestehende Herausforderungen. Wie können wir dennoch Lernprozesse begleiten und unterstützen? Wie lassen sich für Kinder verschiedene Perspektiven mit unterschiedlichen Erfahrungen eröffnen? Als ein Beispiel für jede*n von uns wird das Projekt „Lüneburg durch die Mathematikbrille –Stadtspaziergänge für Groß & Klein“ vorgestellt.

Di., 15.06.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Achtung, Schlagloch! Wie fahrerlose Fahrzeuge lernen, Straßenschäden zu erkennen

Prof. Dr. Paul Drews und Felix Kortmann

Der Mobilitätssektor unterliegt einem erheblichen Wandel. Zukünftig sollen fahrerlose Fahrzeuge in Städten eine Vielzahl von Personen befördern und die starren Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel ergänzen. Um dies zu ermöglichen, wurden erhebliche Fortschritte in der Umgebungserkennung erzielt. Die aktuelle Forschung zeigt, wie Fahrzeuge neben Kameradaten auch herkömmliche Sensoren nutzen können, um Straßenunebenheiten zu erkennen. Diese Daten können an andere Fahrzeuge weitergegeben werden. Dort können sie dazu beitragen, den Fahrkomfort und die Sicherheit zu erhöhen.

Di., 22.06.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Digitale Ethik. Was ist das, und warum braucht es sie?

Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich

Wir sind alle umgeben von digitalen Technologien. Wie sehr, zeigen uns die Erfahrungen mit der Pandemie: Überall sind wir auf den Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien angewiesen. Auch für Unternehmen bietet die digitale Transformation viel Innovationspotenzial, stellt diese aber auch vor ethische Herausforderungen. Die digitale Ethik beschäftigt sich damit, was eine „gute“ Digitalisierung bedeutet. Das heißt, sie versucht zu ergründen, inwiefern die Digitalisierung anhand ethischer Maßstäbe und Prinzipien umgesetzt und weiterentwickelt werden kann. Der Vortrag gibt einen Einführung in das Thema und stellt das Weiterbildungszertifikat „Digitale Ethik“ der Professional School der Leuphana Universität vor.

Di., 29.06.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Der ‚als-ob-Modus‘: Polizei, Protest, Staatlichkeit

Prof. Dr. Andrea Kretschmann

Für das Policing von Straßenprotest trainieren Polizeien weltweit in verteilten Rollen in eigens angefertigten städtischen Nachbildungen; sie tun so als ob: In möglichst realitätsgetreuen Szenarien, die sie unter umfangreichem Material- und Personeneinsatz umsetzen, werden zumeist von schweren Ausschreitungen gekennzeichnete Proteste simuliert: Der Bewurf der Polizei durch Flaschen oder Molotow Cocktails, das Anzünden von Autos oder der Bau von Barrikaden gehören etwa zum Repertoire. Der Vortrag fragt nach diesen Imaginationen des als-ob-Modus und nach deren sozialer Bedeutung für Protest und Staatlichkeit.

Weitere Informationen: Universitätsgesellschaftlicher Dienstag

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