Vorderseite des Ausstellungsflyers

Kunstausstellung Andrej Becker

Auf der Bühne des Lebens

11. Oktober — 07. November 2020

Ort: Raum „erinnern & erhalten“,  Eintritt: frei

Vernissage am 11. Oktober um 11:30 Uhr

Begrüßung  Prof. Dr. Heike Düselder
Laudatio  Silvia Johannsen
Musikalische Begleitung  Martin Rohlfing

„Auf der Bühne des Lebens“ heißt die vielseitige Ausstellung des Malers Andrej Becker – Menschen und ihre Umgebung in Porträts und Themenbildern ebenso wie Lüneburger Stadtansichten und Landschaften. 54 Bilder, hauptsächlich Öl auf Leinwand, aber auch Öl auf Holz, werden in der Ausstellung gezeigt. Hier begegnen dem Betrachter fotorealistisch oder abstrakt „Hamlet“ als kleiner Junge, „Jesus in der Wüste“ in satten Rottönen oder das nachdenklich-verträumte Mädchen mit „Goldfisch“. Vom 2 x 2,5 m großen „Bühnenstück“ bis zum 28 x 15 cm kleinen Pleinair-Motiv gibt es unterschiedliche Formate zu sehen. Darunter mehrere besondere Gemälde auf alten Holzbohlen eines Lüneburger Hauses aus dem 15. Jahrhundert, die an russische Ikonenmalerei erinnern, den Betrachter aber mit ihren Renaissancemotiven eher in ein Italien vergangener Zeiten versetzen. „Um das Holz bemalen zu können,“ so erzählt Becker, „ist eine aufwändige Vorarbeit gefragt. Dafür bedarf es unter anderem einer speziellen Grundierung, die ich nach eigener Rezeptur selbst anmische.“ Becker will keine Botschaft für seine Kunst vorgeben, will das Denken nicht einschränken, indem er bereits eine bestimmte Richtung festlegt. Er wünscht sich eine eigene Entschlüsselung und Interpretation seiner Werke durch die Betrachter.

Museumsleiterin Prof. Dr. Heike Düselder freut sich: „Es ist das erste Mal, dass Becker überhaupt in einem Museum ausstellt und das ist eine große Ehre und Freude für uns. Einige seiner Bilder würden sich gut in den Kontext unserer Museumsobjekte im Bereich Renaissance und sakrale Kunst einfügen! Deshalb passt die Ausstellung auch gut in unser Museum.“

ZUR PERSON: Andrej Becker studierte an renommierten Kunstakademien in St. Petersburg, damals Leningrad, wo ihm zahlreiche Galerien und Sammlungen zum Studium der alten Meister offenstanden. Seit 1990 ist er Mitglied des Künstlervereins Russlands. In den 90er Jahren gestaltete er Altarbilder in der St. Michaeliskirche in St. Petersburg und in der St. Johanniskirche in Lomonosov. Auch die Orgeltüren der St. Nicolaikirche in Bardowick sind sein Werk. Becker stellte in den letzten Jahren in zahlreichen Galerien und Ausstellungshäusern im In- und Ausland aus und nahm Preise wie den „Dr.-Hedwig-Meyn-Preis 2006“, den Kulturpreis der Stadt Lüneburg, entgegen. Seit 1999 lebt und arbeitet Becker in Deutschland. Seit September 2019 sind seine Werke in einer Dauerausstellung im Obergeschoss der Tischlerei Willhardt in Barnstedt bei Lüneburg zu sehen, wo er auch sein Atelier hat.

Die Finissage am 07. November findet um 17 Uhr statt. Dann wird die Lüneburger Künstlerin Silvia Johannsen noch einmal ihre Laudatio auf Andrej Becker halten, die bereits bei der Vernissage zu hören war. Da die Personenzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich: andrej.becker {at} gmail.com oder telefonisch 0157 79651545.

Alle Kunstwerke stehen zum Verkauf und können nach Ausstellungsende abgeholt werden.

Galerie

Auf dem Stadtfest Auf dem Stadtfest II Auf dem Stadtfest III Muse Polyhymnia Geklaute Braut Hamlet Kavalier Mädchen Bühnenstück Jesus in der Wüste

Flyer zur Ausstellung(112 KB)

Weitere Informationen: Webseite von Andrej Becker

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