Schriftzug: Universitätsgesellschaftlicher Dienstag

Universitäts­gesell­schaft­licher Dienstag

Die Leuphana Universitätsgesellschaft sieht sich als Brücke zwischen Universität und Gesellschaft. Sie zählt inzwischen über 150 Mitglieder, darunter gut zwanzig kooperative Mitglieder und zahlreiche Professorinnen und Professoren der Universität. Die Universitätsgesellschaft nimmt vielfältige Aufgaben wahr: sie bringt die Wissenschaft an der Leuphana Universität und die Zivilgesellschaft unserer Region in einen lebendigen Dialog, fördert Forschung und Bildung und schafft Gelegenheiten für Begegnung, Austausch und Verständigung.

Wintersemester 2020/21

Die Veranstaltungen werden live gestreamt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Universitätsgesellschaft Lüneburg.

Anmeldung erbeten bis Sonntag 18 Uhr vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail: gf {@} ug-lg.de
Sie erhalten vor Veranstaltungsbeginn einen digitalen Einladungscode.

Vorträge im Videostream

Ablauf: Vortrag mit anschließender Diskussion – Dauer: 1 Stunde

Flyer der Universitätsgesellschaft (WS 2021/22) Universitätsgesellschaftlicher Dienstag(185 KB)

Themen-Vorschau

Di., 19.01.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Leuphana Lernwerkstatt Lüneburg

Prof. Dr. Simone Abels

Gehören Sie auch zu denjenigen, die Chemie oder Physik ganz schnell abgewählt haben? Oder konnten Sie sich schon immer für die Naturwissenschaften begeistern? Mit der Leuphana Lernwerkstatt Lüneburg haben wir einen Raum geschaffen, der alle Menschen für naturwissenschaftliche Fragen begeistern soll. Dahinter steckt die Idee inklusiven naturwissenschaftlichen Lernens und die Herausforderung, Partizipation daran zu ermöglichen. Wie dies in Forschung, Lehre und Praxis umgesetzt wird, wird im Vortrag entlang verschiedener Projekte von Simone Abels, Professorin für Naturwissenschaftsdidaktik und neue Vizepräsidentin für Graduate School, wiss. Qualifizierung und Lehrkräftebildung, illustriert.

Di., 26.01.21 | 16 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Wie uns die Coronakrise in eine klimaneutrale Wirtschaft führen kann

Prof. Dr. Claudia Kemfert

Die Coronakrise macht deutlich, dass in Krisenzeiten Systemrelevanz und Resilienz sehr wichtig sind. Klimaschutz und Energiewende sind Lösungen für beide Anforderungen: Eine erfolgreiche Energiewende, die eine Vollversorgung mit heimischen erneuerbaren Energien gewährleistet, ist systemisch sinnvoll und schafft eine enorme wirtschaftliche Resilienz; sie macht uns unabhängig von externen negativen Schocks. Darüber hinaus stärkt sie die regionale Wertschöpfung, fördert Innovationen und steigert die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft. Prof. Dr. Claudia Kemfert erläutert, wie die Coronakrise als Chance für eine klimaneutrale Wirtschaft genutzt werden kann.

Di., 02.02.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Die (De)Legitimation internationaler Organisationen

Prof. Dr. Tobias Lenz

Das liberale internationale System der Nachkriegszeit gerät angesichts des Aufstiegs rechtspopulistischer Parteien und Machtverschiebungen vom „Westen“ in Richtung Osten zunehmend unter Druck. Dieser Vortrag beleuchtet die Hintergründe und Auswirkungen dieses Prozesses am Beispiel der (De)Legitimation internationaler Organisationen. Einerseits werden internationale Organisationen mehr denn je zur Lösung grenzüberschreitender Probleme benötigt, andererseits ist ihre Legitimität zunehmend prekär. Welche Ursachen hat dies? Wie gehen internationale Organisationen damit um? Und inwiefern wird die Wahl Joe Bidens zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten daran etwas ändern?

Di., 09.02.21 | 19 Uhr | Univer­sitäts­gesell­schaft­licher Dienstag, Leuphana Universität

Trendwende Lieferkettengesetz?

Prof. Dr. Jelena Bäumler

Zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt wird aktuell in Deutschland – ebenso wie auf europäischer und globaler Ebene – über Sorgfaltspflichten für Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten diskutiert. Dies birgt das Potential, Lieferketten nachhaltiger zu gestalten, verändert aber auch die Wettbewerbsbedingungen für Produkte je nach Produktions- und Herstellungsprozess. Wie fügen sich Lieferkettengesetze in den bestehenden wirtschaftsvölkerrechtlichen Rahmen ein? Sehen wir eine veränderte Bezugnahme auf Sorgfaltspflichten in neueren Freihandelsabkommen? Können wir vielleicht sogar einen Trend hin zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsvölkerrecht ausmachen?

Weitere Informationen: Universitätsgesellschaftlicher Dienstag

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