angeschnittener Mond vor Sternenhimmel

Der Mond ist aufgegangen

… die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.

Der Lüneburger Komponist Johann Abraham Peter Schulz

28. April – 25. August 2019

Fast jeder kennt die ersten Verse des „Abendlieds” von Matthias Claudius. Es ist eines der bekanntesten Gedichte deutscher Sprache. Mit einfachen und zugänglichen Worten versetzt es Jung und Alt bis heute in eine fast andächtige Stimmung.

Porträt J. A. P. SchulzZur Strahlkraft des Textes hat auch die eingängige Melodie von Johann Abraham Peter Schulz beigetragen, die von den ersten Tönen an vertraut erscheint. Auch durch sie wurde „Der Mond ist aufgegangen” zum beliebten Volkslied. Der Komponist Schulz wurde am 31. März 1747 in Lüneburg geboren. Die Ausstellung stellt die vielfältige Biographie des Musikers vor, der sein Leben als Sohn eines einfachen Bäckers in Lüneburg begann, später an großen europäischen Fürstenhöfen wirkte und die Musikgeschichte durch die bewusste Hinwendung zu schlichten, volkstümlichen Melodien bereichert hat. Schulz starb am 10. Juni 1800 in Schwedt an der Oder.

Als „Liedermann des Volkes” ist er in Erinnerung geblieben. Neben wertvollen Leihgaben, die noch nie in Lüneburg zu sehen waren, zeigt die Ausstellung überraschende Exponate aus dem eigenen Bestand. Sie betten das Leben von Johann Abraham Peter Schulz in die Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts ein und folgen der Begeisterung für den Mond bis in die Gegenwart.

Inzwischen ist der Mond ein Ziel von Raketen und Raumfahrern geworden. Und doch hat er etwas von dem alten Zauber bewahrt, der im „Abendlied” mitschwingt.

Ort der Ausstellung: Abt. „erinnern & erhalten”,  Eintritt 3 €

In Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg
Gefördert durch die Hansestadt Lüneburg

Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellungseröffnung

Sonntag, 28. April 2019 | 11:30 Uhr

Begrüßung: Prof. Dr. Heike Düselder, Museumsdirektorin
Grußwort: Ulrich Mädge, Oberbürgermeister, Hansestadt Lüneburg
Einführung: Dr. Ulfert Tschirner, Kurator
Musikalische Begleitung: BachChor Lüneburg

Nach der Eröffnung ist ein Besuch der Ausstellung möglich.
Ort: Foyer Neubau,  Eintritt frei

Flyer zur Ausstellung(261 KB)

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