kämpfende Elche

Natur im Porträt

Der Maler Jürgen Freiherr v. Wolff

19. Februar – 10. Juni 2019

KorrespondenzDer deutsch-baltische Maler Jürgen Freiherr v. Wolff widmete sich mit großer Leidenschaft der Landschafts- und Tiermalerei. Die Liebe zur Natur, die außergewöhnliche Beobachtungsgabe und die detailgetreuen Maltechniken lassen seine Werke noch heute in einem ganz besonderen Licht erstrahlen. Die detailgetreuen Naturillustrationen spiegeln v. Wolffs Neugier, Geduld und seinen kreativen Freigeist wider. Sein Entdeckerdrang führte ihn aus den Landschaften seiner Heimat im heutigen Lettland, über Ost- und Westpreußen nach Lüneburg, weiter nach Äthiopien und schließlich wieder zurück nach Lüneburg.

Skizze Wohnraum ÄthiopienErgänzt wird die Ausstellung durch Präparate der gezeichneten Tiere. Das Highlight ist ein beeindruckend großer Hirsch, der als Leihgabe aus dem Naturhistorischen Museum Berlin nach Lüneburg gekommen ist. Biologische Informationen, persönliche Stücke des Malers wie sein Monokular und eine interaktive Station sind ebenso Teil der Ausstellung.

Museumsleiterin Prof. Dr. Heike Düselder und Kuratorin Lea Friederike Schott freuen sich: „In dieser Sonderausstellung wird die Besonderheit des Museum Lüneburg – die interdisziplinäre Darstellung von Kultur- und Naturgeschichte – sehr deutlich. Die Werke des Malers, seine Biographie und die naturkundlichen Informationen werden in einem Kontext präsentiert.”

Die Ausstellung wird unterstützt vom Naturwissenschaftlichen Verein für das Fürstentum Lüneburg von 1851 e.V. und dem Ostpreußischen Landesmuseum.

Ort: Foyer Wandrahmstraße,  Eintritt 3 €

Flyer zur Ausstellung(1,8 MB)
mehrseitige Broschüre zur Ausstellung(790 KB)  (neu zum Download!)

Siehe auch: LZ-Artikel, 16.02.19, Frank Füllgrabe: Erinnerung an den Elchbaron – Ein Rundgang ...(199 KB)

Und unseren Aufruf: Wer besitzt einen echten von Wolff?

J. Frhr. v. Wolff malt Schwarzstorch
J. Frhr. v. Wolff malt einen Schwarzstorch (Foto: Henry Makowski)
Titelbild:  Kämpfende Elche (Zeichnung: Jürgen Freiherr v. Wolff)

Rahmenprogramm

So., 17.02.19, 16 Uhr  |  Ausstellungs­eröffnung

Ausstellungseröffnung

Begrüßung:  Prof. Dr. Heike Düselder
Persönliche Erinnerungen:  Frank Freiherr v. Wolff
Einführung:  Lea Friederike Schott

Musikalische Begleitung:  Bläsergruppe Parforce der Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V.
Ort: Marcus-Heinemann-Saal (Eingang Wandrahmstraße),  Eintritt frei

Do., 28.02.19, 19:30 Uhr  |  Vortrag

Die Vogelschutzstation Lüneburg

Vom Nistkasten-Vogelschutz zum Biotop-Management

Frank Allmer

Ort: Marcus-Heinemann-Saal,  Eintritt frei

So., 10.03.19, 14:30 Uhr  |  Sonntagsgeschichte

Auf den Spuren des Malers Jürgen Freiherr v. Wolff

Führung mit Lea Schott

Treffpunkt: Foyer Neubau,  Kosten: Museumseintritt

So., 24.03.19, 14:30–16 Uhr  |  Familienaktion

Tiere zeichnen lernen

Malworkshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Kooperation mit der Kunstschule IKARUS

Treffpunkt: Foyer Neubau  |  Anmeldung nicht erforderlich
Teilnehmer*innenzahl auf 20 begrenzt
Kosten: Kinder 2 €, Erwachsene 2 € zzgl. Museumseintritt

Sa. 30.03.19, 10–17 Uhr  |  Workshop
So. 31.03.19, 10–16 Uhr

Lebendige Naturillustrationen

Malworkshop für Erwachsene mit dem Natur- und Tiermaler Claus Rabba

Treffpunkt: Foyer Neubau  |  Anmeldung: l.schott {at} museumlueneburg.de
Kosten: 150 € für beide Tage
Weitere Informationen zum Malworkshop folgen demnächst.

weitere Informationen zum Workshop

Sa. 18.05.19, 14–18 Uhr  |  Sonderveranstaltung

Identität und Kleidung

Ausstellung und Modenschau mit afrikanischen Stoffen und afrikanisch inspiriertem Design

Ort: Foyer Wandrahmstraße,  Eintritt frei

Weitere Informationen: Identität und Kleidung

So., 02.06.19, 14:30–16 Uhr  |  Familienaktion

Tiere zeichnen lernen

Malworkshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Kooperation mit der Kunstschule IKARUS

Treffpunkt: Foyer Neubau  |  Anmeldung nicht erforderlich
Teilnehmer*innenzahl auf 20 begrenzt
Kosten: Kinder 2 €, Erwachsene 2 € zzgl. Museumseintritt

Mi., 05.06.19, 19:30 Uhr  |  Vortrag

Von Riga zum Kalkberg und von dort nach Afrika

Der ungewöhnliche Lebensweg des Natur- und Tiermalers Jürgen Freiherr v. Wolff (1899—1975)

Dr. Christoph Hinkelmann

Dr. Christoph Hinkelmann nimmt seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise zu den Lebensstationen eines außergewöhnlichen Malers: Der Deutschbalte v. Wolff (1899—1975) wurde von seiner Heimat und ihrem Naturreichtum geprägt, doch in Deutschland ausgebildet. Nach turbulenten Jahren und Kriegsgefangenschaft ließ er sich 1946 in Lüneburg nieder, von wo aus er bereits 1951 nach Äthiopien aufbrach. Dort lebte und arbeitete er unter einfachsten Bedingungen und schuf in über 20 Jahren ein beeindruckendes Werk afrikanischer Tiere, Landschaften und Begegnungen mit Menschen.

Ort: Marcus-Heinemann-Saal,  Eintritt frei

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