Malerei und Fotografie

Regine Tarara – Martin Bäuml – Astrid André

16. Juni bis 7. Juli 2019

Herzliche Einladung zur Vernissage:

Sonntag, den 16. Juni 2019 um 11:30 Uhr
(Einlass zur Vernissage über den Eingang Wandrahmstraße 10)

Begrüßung:  Prof. Dr. Heike Düselder, Museumsleiterin
Einführung:  Ursula Detje, Kunsthistorikerin

Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.

Ort: Foyer Wandrahmstraße und Marcus-Heinemann-Saal, Zugang zur Ausstellung (außer am Tag der Vernissage) über den Haupteingang Willy-Brandt-Straße 1.

Führung der drei Künstlerinnen und Künstler

... durch die Ausstellung am  Sonntag, den 30. Juni um 14:30 Uhr

Von der Abstraktion der Landschaft

„Landschaft“ – das ist das verbindende Thema zwischen den Kunstwerken von Regine Tarara, Martin Bäuml und Astrid André, die vom 16. Juni bis 7. Juli im Museum Lüneburg zu sehen sind. Dabei werden die unterschiedlichen Positionen der künstlerischen Auseinandersetzung mit Mitteln der Malerei und der Fotografe in den rund 50 Werken deutlich und erzeugen dennoch ein stimmiges Gesamtbild. Dabei sind Landschaftsdarstellungen in einer großen stilistischen Spannweite zu erleben. Zum einen durch die Gegenüberstellung von Malerei und Fotografe. Wobei Irritationen durch „scheinbar reale“ Malerei und teils „ungegenständliche Fotografe“ einen ersten Akzent setzen. Zum anderen durch die generell unterschiedlichen malerischen und fotografischen Umsetzungen, die zu ganz unterschiedlichen Abstraktionsgraden führen. So sehen Besucherinnen und Besucher Landschaften, die sie möglicherweise schon einmal betreten haben, und in die sie doch nicht in dieser Weise vorgedrungen sind.

ein Werk jedes ausstellenden Künstlers

Regine Tarara über ihre Malerei  (Bild links)

„Meine Malerei geht vom Gegenständlichen aus. Mein Interesse gilt dabei der Reduzierung, Veränderung, Übermalung der gefundenen Formen. Thematisch befasse ich mich mit unterschiedlichen Genres. Hauptsächlich Landschaft, aber auch Architektur, Figürliches und Stillleben. Die Farbe ist außerordentlich wichtig, die Farbskala ist eng mit dem jeweiligen Thema verwandt. Die Kompositionen sind knapp gehalten. Ich arbeite oft seriell. Hauptmotivation ist die Faszination am Malprozess, der Umgang mit den Materialien, der Versuch, eigene Formen und Farbeindrücke zu entwickeln und innere Bilder nach außen zu bringen.”

Martin Bäuml über seine Fotografie  (Bild Mitte)

„Farbe und Form bestimmen meine konzeptionellen fotografischen Werkserien, die mehr in inneren Bildwelten als in realer Abbildung verortet sind. Mit präziser Bildkomposition und der Betonung grafischer Bildelemente wird die Darstellung von Räumlichkeit erkundet, je nach Werkserie in unterschiedlichem Abstraktionsgrad: In der Reihe „Umbruch” sind es Areale in Lüneburg, die durch ihre Umnutzung an einen „Nullpunkt” gekommen sind. In „LandShapes” löst sich die Stadtlandschaft auf in eine collagenartige räumliche Struktur. Und „Short Tracks” verlässt komplett die räumliche Realität und zeigt innere Landschaften.”

Astrid André über ihre Malerei  (Bild rechts)

‘Die Psychologen definieren Glück u.a. als die Empfindung der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen in unserem augenblicklichen Tun auf, alles um uns herum einschließlich der Zeit verschwimmt und spielt keine Rolle mehr.’
Mich in der Natur aufzuhalten, den Elementen Luft, Erde, Wasser ausgesetzt zu sein, inmitten des Spiels von Licht und Schatten, Farben und Formen zu sein, empfinde ich als großes Glück. Diesen Glücksmoment möchte ich gerne festhalten – für mich und für den einen oder anderen Betrachter. Dass wir wieder mehr bewusst sehen und spüren, was uns umgibt.”

Tarara, Bäuml und André vor ihren Bildern
Regine Tarara, Astrid André und Martin Bäuml (v. l.) freuen sich auf die Eröffnung ihrer gemeinsamen Ausstellung „Malerei und Fotografie“ im Museum Lüneburg (Foto: Museum Lüneburg)

Tarara, Bäuml und André kennen sich über den Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler (BKK), sind freundschaftlich miteinander verbunden und haben bereits 2018 mit großer positiver Resonanz gemeinsam im Heinrich-Heine-Haus ausgestellt. Das Thema „Landschaft“ beschäftigt alle drei immer wieder, wobei jeder einen anderen Ansatz verfolgt und eigene künstlerische Techniken anwendet.

Flyer zur Ausstellung(1,5 MB)

Weitere Informationen:
Webseite von Astrid André
Webseite von Martin Bäuml
Webseite von Regine Tarara

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