Roter Winkel.

politischer Häftling
Der Franzose Yves Béon, 1945 Häftling im Konzentrationslager Bergen-Belsen, nach der Rückkehr in seine Heimat. (KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora)

Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen

08. April – 27. Mai 2018

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Politische Häftlinge stellten etwa die Hälfte der Gefangenen im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Unter ihnen befanden sich deutsche Kommunisten, Sozialdemokraten und bürgerliche NS-Gegner. Die meisten politischen Häftlinge kamen aus den von Deutschland besetzten Ländern in Europa – vor allem aus Polen, der Sowjetunion, Frankreich und Belgien, viele starben. Die Überlebenden setzten sich nach dem Krieg für ein friedliches, freies und solidarisches Europa ohne Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Doch ihr Vermächtnis droht in Vergessenheit zu geraten.

Anhand zahlreicher Dokumente und Fotos sowie exemplarischer Biographien vermittelt die von Studierenden der Leibniz Universität Hannover zusammen mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen konzipierte Ausstellung einen Überblick zu dieser großen und dennoch bisweilen vergessenen Häftlingsgruppe.

Eröffnung am 8. April um 11:30 Uhr mit einer Einführung von Jens-Christian Wagner, dem Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten,  Eintritt frei

Im Rahmen der Sonntagsgeschichten findet am 6. Mai eine Führung von Historikerin Anneke de Rudder durch die Ausstellung statt  (im regulären Museumseintritt enthalten).

Ort: Dauerausstellung, Raum „erinnern & erhalten”
Eintritt: 3 €, wenn Gäste nur diese Ausstellung besuchen möchten (sonst im regulären Eintrittspreis enthalten)

Flyer zur Ausstellung  (438 KB)
weitere Informationen zur Ausstellung (Webseite der Gedenkstätte Bergen-Belsen)

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